passing & packaging

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Eventdauer: 18.10.2018 - 02.11.2018


Die logistischen Prozesse unserer Warenwelt beginnen mit dem transatlantischen Sklavenhandel. Eine direkte Linie verbindet den westlichen Wohlstand mit dieser gewaltvollen Geschichte. Den Status der Ware hat bis heute ein grosser Teil der menschlichen Weltbevölkerung noch nicht verlassen können und vielleicht sind wir uns alle näher als Objekte denn als Subjekte – imaginierende Objekte, im ständigen Vorübergehen.

Die beiden Künstler*innen Caroline Ann Baur (geboren 1986 in St.Gallen) und Vanessà Heer (geboren 1989 in Bludenz) aus Zürich arbeiten gemeinsam und in unterschiedlichen Konstellationen an Soundprojekten, bei welchen sie durch aktives Zuhören versuchen eine feministische Sprache zu generieren. In verschiedenen kollektiv-organisierten Strukturen, wie z.B. die Raum*Station in Wiedikon, entwickeln sie Veranstaltungsreihen, performative Praxen, Publikationen und Ausstellungen. Ihre Praxen und Inhalte orientieren sich konstant an Fragen des Gemeinsamen, der Kollaboration, der sich auflösender Autor*innenschaft, sowie den Herausforderungen der Selbstprekarisierung.