unwahrscheinlich

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Eventdauer: 17.08.2018 - 31.08.2018


Finissage am 31. August um 15 – 20 Uhr

Cristina Witzig setzt sich in ihrer Arbeit mit der Fragilität des Menschen auseinander, wie
wir mit ihr umgehen und welche Gedankenkonstrukte wir uns schaffen, um unser
rätselhaftes Dasein zu begreifen. Unsere Biographie und Erinnerung, was wir lesen, denken
und aufbewahren, mitnehmen oder zurücklassen, sind Teil dieser Auseinandersetzung.
Dabei entstehen Zeichnungen und Projektionsarbeiten mit Texten, als Annäherung an etwas,
das – auch wenn wir für einen Augenblick zu verstehen glauben – letztendlich unfassbar
bleibt.

Cristina Witzig, geboren 1971 in Santarém (Portugal), verfolgte über viele Jahre ihre
künstlerische Arbeit neben der Tätigkeit als Buchhändlerin. 2016 schloss sie ihre
Weiterbildung an der höheren Fachschule St. Gallen, Fachrichtung bildende Kunst, ab. Sie
lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Weinfelden.

Beate Rudolph: „Etwas erscheint, nach einer Zeit vergeht es wieder. Dazwischen ist es ein Ding,
ein Leben, ein Phänomen, ein Etwas. Wo kommt es her? Wo geht es hin? In Bezug auf Container-
Frachtgut fallen Antworten noch leicht – fragt man aber länger, dann auch hier nicht mehr. Alles trägt
ab einem bestimmten Punkt existenzielle Fremdheit in und mit sich.“ Diese Fremdheit macht Beate
Rudolph zum Gegenstand ihrer Malerei.

In ihrer Arbeit setzt sie sich mit den Möglichkeiten gemalter Bilder auseinander, die als singuläre
Erscheinungen Teil einer Realität werden, in der es das Singuläre tatsächlich gar nicht gibt.
Beate Rudolph hat an der TU-Berlin Sprach- und Literaturwissenschaft, M.A studiert. Das
Studium war geleitet von dem Interesse, das Spezifische an Bildern in unserem durch Sprache
geprägten Wirklichkeitsverständnis näher zu untersuchen. Heute lebt und arbeitet sie in St.
Gallen.